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Vermisste Gefährten 

Häufig werde ich gebeten, mit verschwundenen Tieren zu kommunizieren. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, wo sich das Tier befindet, jedoch möchte ich Ihnen gern erzählen, warum das Thema so schwierig ist und die Erfolge so rar sind.   

Gefühle 

Bei kaum einem anderen Gesprächsthema hat man es mit so vielen Emotionen auf Seiten des zu dem Tier gehörigen Menschen zu tun. Er hat Bilder im Kopf von schrecklichen Szenen, die dem Tier wiederfahren sein könnten und ist verständlicherweise sehr in Sorge. Es ist nicht auszuschliessen, dass seine Gedanken es der Tierkommunikatorin erschweren, klare Bilder zu erhalten. Auch der Erfolgsdruck kann eine Rolle spielen. Oft ist der Weg zur Tierkommunikatorin ein verzweifelter Versuch, seinem Tier irgendwie zu helfen. Wann immer im mentalen Bereich starke Spannung und ein grosser Druck herrscht, kann das die Klarheit und Fruchtbarkeit eines Beratungsgespräches beeinflussen. 

Verwirrung 

Manchmal kommt es vor, dass das Tier selbst nicht genau weiss, wo es ist und was passiert ist. Wenn es beispielsweise einen tödlichen Unfall hatte, ist es möglich, dass es sich zwar durch den Schock ausserhalb des Körpers befindet, aber noch nicht weiss, das dieser nun leblos ist. 

Subjektivität

Vielleicht teilt ein Tier mit, es gehe ihm gut und es käme bald wieder nach Hause, hat aber seinen Körper verlassen müssen und bereitet sich auf die nächste Inkarnation vor. Tiere sind in der Regel viel beweglicher in den Dimensionen als wir.

 

Grenzen 

Normalerweise kann ein Tier, das sich verirrt hat, seine derzeitige Umgebung beschreiben. Das Problem hierbei kann jedoch darin bestehen, dass das Tier seine Umwelt ganz anders wahrnimmt als die Kommunikatorin. So variieren die Farben und Grössenverhältnisse oft. Auch nehmen Tiere meist andere Dinge wahr als wir. Sie nennen vielleicht keine Supermarkt als Anhaltspunkt, sondern Dinge, die für sie wichtig sind - Steine, Bäume, andere Tiere vielleicht. Manche Bilder werden auch zeitversetzt oder spiegelverkehrt übertragen, Richtungen und Entfernungen können, besonders bei grosser Verwirrung auf Seiten des Tieres, variieren.

Gründe

In manchen Fällen haben sich Tiere bewusst für ein Verlassen ihres Heimes oder sogar ihres Körpers entschieden. Die Gründe hierfür können sehr unterschiedlich sein - von ungünstigen Veränderungen oder Bedingungen in ihrem Zuhause bis hin zu neuen Aufgaben in anderen Dimensionen.
 

Sie sind betroffen? Was Sie tun können:

 
1.) Beruhigen Sie Ihre Gedanken, atmen Sie tief durch und vermeiden Sie zu starke Sorge, auch wenn es schwer fällt. Sie schwächen unter Umständen Ihr Tier, wenn Sie es mit Ihrer Angst erdrücken. Nehmen Sie Rescue Remedy (Notfalltropfen), um sich über den Schock zu helfen.

2.) Informieren Sie alle Einrichtungen, die mit Tieren zu tun haben (besonders Tierheime) und hängen Sie Zettel aus.

3.) Folgen Sie Ihrer Intuition, oftmals hilft sie uns, an ungewöhnlichen Orten zu suchen. Fragen Sie auch Menschen, die das Tier kannten, nach Ideen und machen Sie ein Brainstorming.

4.) Stellen Sie sich eine Schnur aus Licht vor, die Sie und Ihr Tier verbindet. Sie kann Ihrem Tier helfen, den Weg nach Hause zu finden, falls es sich verirrt hat.

5.) Malen Sie sich aus, wie Ihr Tier zurück kommt und Sie beide erleichtert und glücklich Ihr Wiedersehen feiern.

6.) Senden Sie Ihrem Tier gedanklich einen Gruss und lassen Sie es wissen, dass Sie sich seine Heimkehr wünschen. Geben Sie ihm zu verstehen, dass Sie bereit sind, Dinge, die es stören könnten, zu ändern - ggf. mit Hilfe einer Tierkommunikatorin. Vielleicht gibt es einen Grund für sein Wegbleiben.

7.) Bitten Sie Gott, die Engel, Krafttiere, Schutzgeister, Waldgeister oder andere spirituelle Helfer, Ihr Tier zu stärken und ihm zu dem für es selbst besten Weg zu führen. Bitten Sie auch um Kraft und Erkenntnis für sich.

8.) Bereiten Sie sich darauf vor, die Entscheidung Ihres Tieres oder höherer Mächte zu respektieren. Denken Sie daran, manche Dinge können Sie ändern, manche Ihr Tier - und manche Gott oder eine universelle Weisheit, die wir nicht immer verstehen können. Manchmal sind wir oder unsere Tiere Bestandteil eines göttlichen Planes, den wir nicht kennen.

9.) Haben Sie Geduld. Viele Tiere bleiben tagelang verschwunden und kommen trotzdem unversehrt wieder.

10.) Fragen Sie eine Tierkommunikatorin um Hilfe, wenn all diese Mittel nicht greifen. Manchmal klärt sich so einiges und kann zur Rückkehr des Tieres beitragen.

 
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